Archiv für «Translation»

Abrechnung nach Zeitaufwand oder auf Projektbasis (Forts.)

Ich freue mich, dass die Diskussion zu adäquaten Abrechnungsmodi für Übersetzungen weitergeht. In meinem Beitrag Abrechnung nach Zeitaufwand oder auf Projektbasis zählte ich einige Argumente auf, die in meinen Augen für eine zeit- bzw. projektbasierte Abrechnung von Übersetzungen sprechen. Während die Antwort des Schweizerischen Übersetzer-, Terminologen- und Dolmetscherverbands (ASTTI) eher skeptisch ausfiel, sprach sich Ralf Lemster vom Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) tendenziell für eine solche Abrechnung aus (die vollständigen Antworten der beiden Berufsverbände sind im Kapitel «Stellungnahme der Berufsverbände» des oben erwähnten Beitrags wiedergegeben).

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Abrechnung nach Zeitaufwand oder auf Projektbasis

Professional translators must therefore redouble their efforts to make it clear that they are service providers and counter the commoditisation of their world. Among other things, this means they should seek to charge for their services on an hourly or project basis and not per word, line or page translated. Auszug aus dem Positionspapier der International Federation of Translators Absolut einverstanden: Wir Übersetzerinnen und Übersetzer müssen dem breiten Publikum und den Auftraggebern klar machen, dass Übersetzungen keine Massenprodukte sind (siehe auch Übersetzungen sind keine Produkte oder Auch 100%-Matches gehören zur Übersetzung).

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Finding a Voice 

Inwieweit können Computer und Computernetzwerke gesprochene und geschriebene Sprache verarbeiten und selber erzeugen? Wo sind die Grenzen? Die Zeitschrift The Economist blickt zurück, gibt einen Überblick über die heutige Situation und entwickelt mögliche Szenarien für die Zukunft.

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Treffen der Genfer ASTTI-Regionalgruppe zum Thema Unternehmensgründung 

Die Regionalgruppe Genf des Schweizerischen Übersetzer-, Terminologen- und Dolmetscher-Verbands trifft sich am 19. Januar 2017. Bei diesem Treffen werden Fragen wie «Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um sozialversicherungsrechtlich als selbständigerwerbend anerkannt zu werden?», «Wie finde und behalte ich Kunden als Übersetzerin oder Übersetzer?», «Wie vorgehen bei der Festlegung der Tarife?» usw. behandelt.

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Small Is Beautiful

Ist es schlecht, wenn ein grosser Auftraggeber Übersetzungen dezentral und an viele Freelancer vergibt, statt zentral und an eine oder zwei grosse Agenturen? In seinem Beitrag Swiss Federal Government: External Translation Spend Jumps 71% in Four Years hält Florian Faes fest, dass die Ausgaben für Übersetzungsaufträge, welche die schweizerische Bundesverwaltung extern vergibt, in den letzten Jahren stark zugenommen haben. Der Autor berichtet zudem, dass diese externen Aufträge vor allem an freiberuflich tätige Übersetzerinnen und Übersetzer gingen, was er unter anderem auf den Umstand zurückführt, dass die Beschaffung der externen Übersetzungen dezentral (jede Dienststelle kauft für sich ein) geschieht.

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