How language professionals can reclaim their digital lives after Snowden 

Wann immer wir als Privatperson im Internet unterwegs sind, müssen wir unsere Privatsphäre schützen und darauf achten, dass Unbefugte keinen Zugriff auf unsere Daten, unsere Korrespondenz usw. haben1.

Als Sprachmittler müssen wir darüber hinaus – wie fast alle Berufstätigen – die Dokumente unseres Unternehmens und nicht zuletzt auch die uns von Dritten anvertrauten Dateien und Informationen schützen.

In seiner Präsentation How language professionals can reclaim their digital lives after Snowden gibt Alexander Drechsel anlässlich der 57. Jahrestagung der American Translators Association einen kurzen Überblick über die Gefahren unserer schönen neuen digitalen Welt.

Wer sich etwas vertieft damit befassen möchte, dem sei meine kleine Beitragsreihe zur Sicherheit empfohlen (dazu gehört namentlich der Beitrag Informationssicherheit für Übersetzerinnen und Übersetzer und dessen Fortsetzung).

Nachtrag: Alexander Drechsel hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es auch eine deutsche Version seiner Präsentation gibt: Vortrag zum Thema Internet-Sicherheit beim AIIC-Workshop «Dolmetscher für Dolmetscher» 2016 in Berlin.

  1. Wenn Sie meinen, die Schnüffelei von Privatunternehmen und Geheimdiensten müsse Sie nicht kümmern, weil Sie nichts zu verbergen haben, möchten Sie vielleicht dieses Interview mit Edward Snowden anschauen. [return]

Finding a Voice 

Inwieweit können Computer und Computernetzwerke gesprochene und geschriebene Sprache verarbeiten und selber erzeugen? Wo sind die Grenzen? Die Zeitschrift The Economist blickt zurück, gibt einen Überblick über die heutige Situation und entwickelt mögliche Szenarien für die Zukunft.

Treffen der Genfer ASTTI-Regionalgruppe zum Thema Unternehmensgründung 

Die Regionalgruppe Genf des Schweizerischen Übersetzer-, Terminologen- und Dolmetscher-Verbands trifft sich am 19. Januar 2017.

Bei diesem Treffen werden Fragen wie «Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um sozialversicherungsrechtlich als selbständigerwerbend anerkannt zu werden?», «Wie finde und behalte ich Kunden als Übersetzerin oder Übersetzer?», «Wie vorgehen bei der Festlegung der Tarife?» usw. behandelt.

Wie stehen Sie zur maschinellen Übersetzung?

In ihrem Blogbeitrag Wer hat Angst vor der MÜ? geht Katja Althoff der Frage nach, ob Übersetzerinnen und Übersetzer die maschinelle Übersetzung als Bedrohung sehen sollten. Ich kann die Lektüre nur empfehlen. Ich möchte an dieser Stelle auf folgenden Auszug aus dem Beitrag eingehen: Denn die maschinelle Übersetzung kann kein perfektes Ergebnis liefern, das dem eines humanen Übersetzers entspricht. Das ist auch gar nicht das Ziel einer MÜ. In diesen beiden Sätzen sind verschiedene Punkte vermengt, die ich voneinander trennen möchte.

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Sicherheit und Nachhaltigkeit von WhatsApp, E-Mail, SMS & Co. 

Sicher kommunizieren ist auch für Übersetzerinnen und Übersetzer wichtig (s. Informationssicherheit für Übersetzerinnen und Übersetzer). Die Digitale Gesellschaft hat verschiedene Kommunikationsprodukte (Messenger, E-Mail usw.) auf Sicherheit und Nachhaltigkeit bewertet.

Vergleich Messengers
Quelle: Sicherheit und Nachhaltigkeit von WhatsApp, E-Mail, SMS & Co., von Digitale Gesellschaft (Creative Commons BY-SA)