Was ist eine gute Übersetzung?

Zitat aus dem lesenswerten Artikel Defining «good» translation proves controversial: Experts say fuss over «Vegetarian» shows craft misunderstood, der in der Korea JoongAng Daily erschien: People often forget that translation itself is writing. [Thus] translations aren’t just an assemblage of linguistic codes. Literary works are the zenith of distinctive language, and they capture reality in a most subjective and creative way. As the original novel was a literary work, so must its translation become.

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Rasantes Wachstum durch Lokalisierung

Unternehmen, die Ihre Produkte und Dienstleistungen nicht nur in der Sprache Ihres Heimmarktes anbieten – also Websites, Werbekampagnen, Programme, Handbücher usw. übersetzen und lokalisieren lassen – erweitern den Kreis der potenziellen Kunden und geben ihren (künftigen) Kunden zu verstehen, dass sie sie ernst nehmen. Mit anderen Worten, Übersetzungen und Lokalisierungen (wenn sie durch Profis und nach Möglichkeit durch langjährige Partner erstellt werden) sollten nicht als Kostenfaktor, sondern als Investition betrachtet werden.

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Small Is Beautiful

Ist es schlecht, wenn ein grosser Auftraggeber Übersetzungen dezentral und an viele Freelancer vergibt, statt zentral und an eine oder zwei grosse Agenturen? In seinem Beitrag Swiss Federal Government: External Translation Spend Jumps 71% in Four Years hält Florian Faes fest, dass die Ausgaben für Übersetzungsaufträge, welche die schweizerische Bundesverwaltung extern vergibt, in den letzten Jahren stark zugenommen haben. Der Autor berichtet zudem, dass diese externen Aufträge vor allem an freiberuflich tätige Übersetzerinnen und Übersetzer gingen, was er unter anderem auf den Umstand zurückführt, dass die Beschaffung der externen Übersetzungen dezentral (jede Dienststelle kauft für sich ein) geschieht.

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Zusammenarbeit zwischen Freelancern und Projektmanagern

Was braucht es für eine gute Zusammenarbeit zwischen einer freiberuflichen Übersetzerin bzw. einem freiberuflichen Übersetzer und einer Projektmanagerin bzw. einem Projektmanager? Diese Frage diskutierten Tess Whitty und Andie Ho in Episode 94 des Podcasts Marketing Tips for Translators. Andie Ho war früher selber Projektmanagerin und arbeitet nun als freiberufliche Übersetzerin. Sie kennt also beide Seiten. Neben mehreren technische Details erwähnte Andie Ho einen grundsätzlichen Punkt, der zwar banal und selbstverständlich scheinen mag, in der Hitze des Gefechtes aber durchaus vergessen gehen kann: Die Übersetzung ist oft nur ein kleiner Teil des gesamten Projekts; denn aus Sicht des Übersetzungsbüros kommen meistens noch das Korrekturlesen und vielleicht auch noch andere Sprachen sowie Desktop-Publishing-Arbeiten hinzu.

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Skaleneffekte in der Übersetzung

In seinem Blogeintrag Once More About Scale schreibt Łukasz Gos-Furmankiewicz: Managers, consultants, lawyers, designers, engineers, analysts and similar people are paid higher wages than the bottom of the scale because their work leverages the work of many other people, either directly or by being applicable to the product of it or the process. The thing is, the translator’s work also does that. It does involve a lot of typing, sure, but so does the work of the other professionals.

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Wie schützen freiberufliche Übersetzerinnen und Übersetzer ihre Daten?

Laut den kürzlich publizierten Ergebnissen der Online-Umfrage des Schweizerischen Übersetzer-, Terminologen- und Dolmetscher-Verbands (ASTTI) verschlüsseln nur ganz wenige freiberufliche Übersetzerinnen und Übersetzer ihre E-Mails und Festplatten. Dagegen erstellt die grosse Mehrheit regelmässig Sicherungskopien, um sich vor Datenverlusten zu schützen.

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Stellenausschreibung für Übersetzer/in

Die Beratungsstelle für Unfallverhütung sucht per 1. Juli 2016 oder nach Vereinbarung eine Übersetzerin oder einen Übersetzer französischer Muttersprache. Arbeitsort: Bern (Schweiz). Das vollständige Inserat finden Sie auf der Website der bfu.

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Vertraulichkeitsschutz durch Verschlüsselung

Als Ergänzung zu meiner kleinen Beitragsreihe zur Informationssicherheit empfehle ich die Lektüre des Leitfadens Vertraulichkeitsschutz durch Verschlüsselung des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie. Mit diesem Leitfaden will das Institut das Bewusstsein der Unternehmen für die Risiken ungewollten Informations- und Know-how-Verlustes schärfen und zeigen, was sie dagegen unternehmen können. Der Leitfaden führt in die Grundlagen der Verschlüsselung ein und nimmt eine systematische Auslegeordnung der Anwendungslösungen und -szenarien vor, wobei jeweils zwischen verschiedenen Benutzerkategorien (Freiberufler, mittleres Unternehmen usw.) unterschieden wird.

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Interview zur Informationssicherheit bei Übersetzungen

Informationssicherheit treibt mich um, weil Daten ein schützenswertes Gut sind und es somit in meinen Augen wichtig ist, Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität dieser Daten sicherzustellen. Ich habe denn auch auf diesem Blog bereits ein paar Einträge veröffentlicht, welche die Informationssicherheit speziell aus Sicht von freiberuflichen Übersetzerinnen und Übersetzern beleuchten. Für den vorliegenden Eintrag erklärte sich Ralf Lemster freundlicherweise bereit, mir ein paar Fragen zu diesem Thema zu beantworten. Ralf Lemster ist Geschäftsführer von Ralf Lemster Financial Translations GmbH und seit 2011 Vizepräsident des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e.V.

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